Fuchsienausflug des Zweigvereins nach Kärnten

Beim heurigen 2 tägigen Ausflug des Zweigvereins ging es zur Fuchsienausstellung der Landesgruppe Kärnten nach Radenthein.
Am 1. Tag bei der Hinfahrt besuchten wir die Familie Koinig in St. Margarethen. Wir wurden bereits erwartet und in den Garten geführt.
Die großteils bereits blühenden Fuchsien hingen und standen unter einem Vordach und man sah sofort, daß mit viel Liebe und Begeisterung zu Blumen und Pflanzen der Garten gestaltet war. Viele uns unbekannte Fuchsiensorten wurden bewundert und ebenso der besonders gepflegte Ziergarten. Stecklinge zum Mitnehmen standen bereit und auch unsere Fuchsien Mitbringsel wurden mit Freude angenommen.

Nach einer guten Jause mit Kaffe, Kuchen und Getränken verabschiedeten wir uns von der Familie und bedankten uns für die Einladung und den herzlichen Empfang.

Nach einem guten Mittagessen in einem nahen Gasthof mit schönem Garten, ging die Fahrt weiter zur Gärtnerei Pichler-Koban nach Velden.
Auch hier wurden wir von Frau Heidelinde Pichler-Koban bereits erwartet.
Trotz Saisonende konnten wir noch genügend schöne gesunde Fuchsien bestaunen und natürlich wurden auch viele in Kärnten beliebte Sorten gekauft.

Auch jede Menge andere Blumen und Pflanzen waren sehenswert.
Der Ausblick von der auf einem Hügel gelegenen Gärtnerei auf den Wörthersee war bei diesen herrlichen Wetter traumhaft. Nachdem wir die vielen schönen Eindrücke genossen hatten, wurden wir mit Kärntner Reindling, Kaffee und Getränken gut bewirtet. Da wir nicht viel Gepäck hatten, konnten wir unsere Schätze gut und sicher im Bus unterbringen.
Zufrieden und glücklich über den schön verbrachten Tag fuhren wir nach Feld/S. zu unserer Unterkunft.

Zum Abschluß gab es ein gemeinsames Abendessen mit einigen Kärntner Fuchsienfreunden, es wurde gemütlich geplaudert und Erfahrungen ausgetauscht. 

Der zweite Tag begann mit gutem Frühstück und Abfahrt nach Radenthein zur Fuchsienausstellung. Wir wurden von Obfrau Vroni Seebacher und den Mitarbeitern in der schönen Anlage herzlich begrüßt. Viele wunderschöne große Fuchsienstöcke aus Privatbesitz waren als Dekoration im Gelände ausgestellt. Es gab aber auch viele für uns neue Sorten zu kaufen.

An schattigen Sitzplätzen warteten wir auf den Festakt.  Dieser wurde mit Chorgesang des Pensionistenchors Radenthein eingeleitet, anschließend von Frau Diakon Helene Trattnig eine Messe abgehalten. Danach erhielt eine von Burgi Klemm gezüchtete Fuchsie den Namen „Granatstadt-Radenthein“. Zwischen Ansprachen von Vorstandsmitglied Felizian Krenn, Bgmst. Michael Maier und Präsident Johann Leprich wurden noch Lieder gesungen und die Obfrau las Gedichte vor. Es war eine sehr schöne feierliche Veranstaltung. Zu Mittag hatten die Fuchsienfreunde für uns eine „gelbe Suppe mit Reindling“ vorbereitet. Vorerst noch skeptisch, ließen wir uns diese dann gut schmecken und wir bedankten uns für die Mühe.
Wir verabschiedeten uns, verstauten unsere Einkäufe und begaben uns mit den vielen schönen Eindrücken der letzten zwei Tage auf die Heimreise.

„GRANATSTADT RADENTHEIN“

JEDER BAUM, JEDER STRAUCH JEDE WIESN, TUAT AN NOMEN HOBM UND SO SOLL AB HEUTE DIESE FUCHSIE DEN NOMEN VON DER
„GRANATSTADT RADENTHEIN“ TROGN.

DU SOLLST WACHSEN, VIEL BLÜHEN
UND GUT GEDEIHN
SO WIE FREUDE BRINGEN
IN SO MANCHES HEIM.

SO STOLZ WIE DEINE NAMENSGEBERIN IST,
WÄCHST DU HERAN,
BRAUCHST NUR GUTE ERDE, WASSER
UND DÜNGER DANN UND WANN.

VON FRAU BURGI KLEMM
WURDEST DU GEMACHT
SICHER HAT SIE DABEI AN DIE VIELEN
FUCHSIENFREUNDE GEDACHT,

VERBREITEN SOLLST DU DICH
ÜBERS GANZE LAND
UND EINE ZIERDE SEIN FÜR UNSEREN
GÄRTNER UND BLUMENSTAND.

Vroni Seebacher