NEUE ZÜCHTUNGEN VON G. NICOLA

Mit großer Freude dürften wir zwei neue Fuchsiensorten des Züchters G. Nicola vorstellen. Sie wurden nach den Namen der zwei Kinder von Adrian und Yvonne Huber benannt. Die Sorten 'Corinne Irène und 'Marco Dominic'. Die beiden neuen Fuchsien sind 2014 erhältlich!

Corinne Irene smal Marco Dominic
Corinne Iréne Marco Dominic

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25jahre-ehrungen

 


30jahre-fuchsienfreunde

„30 Jahre halten die Fuchsienfreunde in Österreich ihre Gemeinschaft aufrecht. Die Begeisterung um die Pflanze FUCHSIA ist groß, um ihre Geschichte und ihre Vielfältigkeit“

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Der Mai hat begonnen und damit ist die Gemeinschaft „Österreichische Fuchsienfreunde“ dreißig Jahre alt. Am 29. Mai 1982 haben sich Fuchsienfreunde aus ganz Österreich beim Gartenbauverein Maria-Enzersdorf-Mödling getroffen und dort eine “Sektion Fuchsienfreunde“ gegründet. 31 Personen wurden als Gründungsmitglieder registriert. Günther PREDL, der jüngste Anwesende, wurde zum  Obmann gewählt, Walter DUCHO zu seinem Stellvertreter. Ein Jahr später übernahm Ducho den Vorsitz.


Walter Ducho verstand es 1983/84 in die Österreichische Gartenbau-Gesellschaft (ÖGG) zu übersiedeln. Dort boten sich 145 Jahre Vereinserfahrung, eine buntbebilderte Monatszeitschrift mit etwa 12.000 Lesern und 25 % des ÖGG-Mitgliedsbeitrages für „Selbstverwaltung“. Die Aktivität der „ÖGG-Sektion V – Fuchsienfreunde“ war ein Musterbeispiel und half der ÖGG zu einem starken Anstieg der Mitgliederzahl bis auf nahezu 5000 Mitglieder und eine somit „traumhafte“ Auflagestärke ihrer Zeitschrift. So schien es. Die Kosten des GARTENMAGAZINs wuchsen der ÖGG jedoch über den Kopf. Die erste Aktion der ÖGG war es unseren Anteil am Mitgliedsbeitrag zu verkleinern.


Die Aktivität der führenden Personen der Fuchsienfreunde und das Interesse der Blumen- und Pflanzenfreunde an Fuchsien ließ jedoch nicht nach. Andererseits stieg der ÖGG-Mitgliedsbeitrag stark an, so dass sich bald Unruhe verbreitete, Mitglieder gruppenweise ausgetreten sind. Um den Verlust der Mitglieder bzw. die auch damit verbundene Verminderung der Auflage der FUCHSIENPOST (interne Mitteilungen der Fuchsienfreunde) zu verhindern wurde die GÖF gegründet, die „Gesellschaft österreichischer Fuchsienfreunde“. Zu deren Präsidentin wurde Elisabeth SCHNEDL gewählt, die Führung wurde vorerst in jene der „Sektion V – Fuchsienfreunde“ der ÖGG eingebaut – Obmann war nach seiner Pensionierung (1996) der ÖGG-Fachsekretär Rainer KLEMM geworden. Eine Erhöhung der Anteile am Mitgliedsbeitrag der ÖGG wurde nicht mehr erreicht, sondern das Gegenteil. Einen Beitrag für den Bezug bzw. die Produktion der FUCHSIENPOST lehnte das Präsidium der ÖGG ab.


2007 trat Klemm von allen Funktionen zurück, als sein Nachfolger in der ÖGG wurde Günther Predl gewählt, Frau Schnedl leitete die GÖF alleine weiter. Die beiden Gruppen arbeiteten aber leider nicht mehr so eng zusammen wie bisher, Predl`s „GÖF-Landesgruppe Wien-NÖ-Burgenland“ - alle „Landesgruppen“ waren inzwischen Teile der „Gesellschaft österreichischer Fuchsienfreunde – GÖF“ geworden, wurde “Zweigverein der GÖF“ (Obmann Johann LEPRICH).
201O wurde die Sektion V als ein „Zweigverein Fuchsienfreunde in der ÖGG“ ganz neu gegründet. Das gemeinsame Denken und Handeln war somit verlorengegangen. 2010 übernahm Karola JEREY das Präsidentenamt der GÖF. Mit Jänner 2012 wurde auch die Gemeinsamkeit der FUCHSIENPOST eingestellt.


Heute, 30 Jahre nach der Gründung unserer Gemeinschaft, bemüht sich die GÖF als eine Organisation der Jetztzeit den interessierten Pflanzenfreunden und besonders den ÖSTERREICHISCHEN FUCHSIENFREUNDEN ebenso wertvolle Unterstützung zu bieten wie die begeisterten „Fuchsienpioniere“ der Jahre 1982 bis etwa 2000/2005.


Aber Umwelt, Ansichten und Anforderungen der Menschen haben sich geändert – nicht nur bei uns, auch in den befreundeten Fuchsienfreundevereinen auf der ganzen Welt sucht man neue Wege; die alten Wege (oder „Wege der Alten“?) haben ihren Charme wohl verloren, was aber niemanden behindern sollte ihnen gegenüber für die großen Leistungen ein „Danke!“  mit einer „Verneigung in alter Manier“ zu leisten!


Unsere Geburtstagsgratulation sollte auch den Belag unseres Weges glätten -  die Fuchsien für sich sind garantiert heute noch vielfältiger als vor 30 Jahren!

RK


EIN GUTES NEUES FUCHSIENBUCH!
Fuchsien - über 600 Sorten im Porträt

Kleinau Buch

Fuchsien - über 600 Sorten im Porträt
von Manfried Kleinau, 240 Seiten, über 600 neue Fuchsiensorten in Farbfotos, sortiert nach der Farbe der Kronblätter.
Verlag Eugen Ulmer KG, ISBN 976-3-8001-7429-4, EURO 34,90.
Manfried Kleinau,  Sekretär der EUROFUCHSIA und Vizepräsident der Deutschen Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen-Gesellschaft, hat wie viele andere Fuchsienfreunde von einem neuen Fuchsien-Atlas geträumt. Jetzt hat er ihn selbst geschaffen.

1994 kam der „Fuchsien-Atlas“ des Holländers Miep Nijhuis in deutscher Sprache heraus. In den vergangenen mehr als eineinhalb Jahrzehnten sind jedoch einige tausend neue Fuchsiensorten auf den Markt gekommen. Kleinau meint, dass man im deutschsprachigen Raum aus einem Angebot von etwa 6000 Sorten wählen kann, wenn man alle Fuchsiengärtnereien im deutschen Sprachraum und den angrenzenden Gebieten besuchen bzw. per e-mail kontaktieren würde.
Nach einer kurzen Einführung über Herkunft, Verwendung und Pflege widmet sich Kleinau dem Hauptteil des Buches, der Fuchsienvielfalt. Er verweist auf den Züchter und das Jahr des Erscheinens, auf Wuchs und Blütenbeschreibung, Laub, Verwendung und findet jeweils auch eine „Anmerkung“ bezüglich der Herkunft des Namens oder Hinweise auf die Kultur.  Ein Punktesystem zeigt auf die Dichte des Angebotes.
Einige Züchterportraits sollen den Fuchsienfreunden „die eigentlichen Eltern“ unserer Fuchsiensorten  näher bringen. Ein paar Tabellen als „Service“ fassen noch Sortennutzungs-Gruppen, Bezugsquellen und Fuchsiengesellschaften zusammen.   
Ein Danke den Züchtern ebenso wie dem Autor, der uns die neuen Sorten der letzten Jahre auch im Bild vorstellt! Und: Gratulation!

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